Body-Life GmbH, Blumenrain 6, 5502 Hunzenschwil, Tel +41 (0)62 823 31 00 - Fax +41 (0)62 823 31 01
Shop: Login Artikelübersicht Suchen
 Aktuell

Carbzone low carb Konfitüre
Fruchtaufstrich mit 75 % Fruchtanteil und wenig Kalorien
Dieses Produkt schneidet in Sachen Nährwerte-Aroma-Verhältnis
mit der ALLERBESTEN NOTE ab!

Instant Oats / Instant-Hafer / Hafermehl
Haferflocken gemahlen so fein wie Mehl.
aus 100 % natürlichen Vollkorn - Haferflocken ohne weitere Zutaten

Ciaocarb PROTOCHOC Spread
100 g Dose, ähnlich wie Nutella
Nur 8 % Kohlenhydrate
jedoch satte 35 %, Protein
Aroma ähnlich wie Nutella, mit Whey Protein

NEU: Regelmässig Lagerverkauf in Starrkirch-Wil bei Olten: Mittwochs 16 - 20 Uhr und Samstags 10 - 15 Uhr. Mehr Informationen auf Facebook: facebook.com/BodyLifeGmbH

Body Attack Power Protein 90
Casein-Whey-Protein, Mehrkomponenten-Protein mit Zusatz von L-Carnitin und Vitaminen

100% WHEY PROTEIN Gold Standard
Whey Protein von Optimum Nutrition

In Dosen zu 940gr. und 2273gr.
Protein-Pulver von OPTIMUM NUTRITION

Dose à 2273g Fr. 72.40

Snickers Protein-Riegel
Neu
18g Protein
48 % weniger Fett
35 % weniger Kohlehydrate
22 % weniger Kalorien

ProComplex Gainer
Kohlenhydrat-Eiweisskonzentrat von Optimum Nutrition Dose à 2.306 kg

Produkt mit ähnlicher Zusammensetzung wie Massive Whey Gainer



Formula 80 Evolution ist der ideale Protein-Shake für eine proteinreiche Ernährungsform. Mit Vitaminen und Mineralstoffen.

Mars Proteinriegel
Neu
19g Protein
nur 4,6 0g Fett
35 % weniger Kohlenhydrate
22 % weniger Kalorien


Muskelaufbau
Mass Gainer von Multipower
Ersatzprodukt für Supergainer
Dosen à 2 Kg und Beutel à 5440gr.
(Schoko, Vanille und Erdbeere)


Wir haben für Sie eine neue Produkte-Palette in unseren Shop aufgenommen. Hier gehts zur aktuellen Übersicht der Burgerstein Produkte.

Fischölkapseln Omega 3
Jetzt für Ihre Gesundheit!

Fett-Caliper (manuell oder digital mit Software) für zuverlässige Messungen des Körperfettanteils.
FETT CALIPER
OMRON BF 306


Shake & Shape
Protein - Eiweiss zur Herstellung eines Shakes mit L-Carnitine.
Das Eiweiss wird zur Muskelstraffung/-bildung herangezogen
Das L-Carnitine unterstützt die Fettverbrennung!


Kreatin Creatine
unsere Kreatin Produkte im Überblick:
Kreatin Kapseln
Creatine Pulver
KRE-ALKALYNE CXT +
Kreatin 1000
Creatine Powder
Kreatin Tipps


Muskelfasern
Der Einfluss der Muskelfaserverteilung auf Bodybuilding

Es gibt wohl keinen Bodybuilder, der von sich behaupten kann, dass bei ihm jede Muskelgruppe gleich gut auf Training reagiert, denn bei den meisten Trainierenden gibt es ein paar Muskelgruppen, die im Vergleich zu den übrigen Muskeln schneller wachsen, kräftiger sind und deren Entwicklung leichter fällt. Die Begründung für dieses Phänomen liegt im Muskel oder besser gesagt in der Zusammensetzung des Muskels selbst, die weitgehend von den Erbanlagen bestimmt wird. So enscheidet neben dem Trainingsprogramm und anderen äusseren Einflüssen vor allem die Struktur und Zusammensetzung Ihreer Muskulatur darüber, ob Sie Höchstleistungen im Maximalkraftbereich erbringen können oder nicht. Auf die Zusammensetzung Ihrer Muskulatur haben Sie jedoch kaum einen Einfluss, da diese hauptsächlich durch die Gene festgelegt wurde, die Sie von Ihren Eltern mitbekommen haben. Im Bodybuilding Leistungsbereich zeigt sich, dass die Verteilung der verschiedenen Muskelfasrentypen einen grossen Einfluss auf das Ausmass der endgültigen körperlichen Entwicklung hat. Warum das so ist, wird verständlich, wenn die verschiedenen Muskelfaserntypen genauer betrachtet werden.

Muskelfaserntypen

Der menschliche Muskel besteht aus einer grossen Anzahl einzelner Muskelfasern. Dabei sind diese Muskelfasern jedoch nicht gleichartig, sondern können aufgrund ihrer Eigenschaften in zwei Grundtypen eingestuft werden.

- Typ 1: Der langsamzuckende Muskelfaserntyp (Slow Twitch = ST oder auch tonische Typ)
- Typ 2: Der schnellzuckende Muskelfasertyp (Fast Twitch = FT oder auch phasischer Typ)

Der unterschiedlichen Kontraktionseigenschaften der beiden Muskelfaserntypen sind bedingt durch einen unterschiedlichen molekularen Aufbau und unterschiedliche nervale Reizbahnen. Durch die unterschiedlichen Kontraktionsmuster der verschiedenen Fasern kann man auf einen abweichenden Muskelstoffwechsel schliessen. Die schnellen Fasern enthalten mehr kurzfristig verfügbare Energiespeicher wie Phosphate und Glycogen, während die langsamen Fasern einen höheren intrazellulären Fettanteiel sowie mehr Mitochondrien besitzen. Weiterhin unterscheiden sich die ST und die FT- Fasern auch durch unterschiedliche Innervation. FT- Fasern werden durch schnell leitende Nervernfasern gesteuert, ST- Fasern dagegen über langsam leitende Nervenbahnen. Unter den weissen Muskelfasern lässt sich noch eine weitere Aufteilung vornehmen in Typ II C, Typ II A und Typ II B. Die Typ II C-Muskelfasern werden auch als Zwischentyp bezeichnet, denn sie können durch Ausdauertraining den Charakter einer langsamen Faser übernehmen. Bei den anderen Muskelfasern ist eine Umwandlung durch Training nicht möglich, das bedeutet, dass Menschen, die eine hohe Anzahl von FT- Fasern verfügt. Aber auch das Gegenteil trifft zu, denn für absolute Ausdauerleistungsfähigkeit im Spitzenbereich ist letztendlich eine entsprechende genetische "Ausstattung" mit ST- Muskelfasern verantwortlich. So kommt es auch zustande, dass Weltklasseathleten in Kraft- und Schnellkraftdiziplinen vorwiegend über Typ II - Muskelfasern verfügen, Ausdauerathleten im Spitzenbereich dagegen über Typ I- Muskelfasern. Dabei ist die Verteilung der verschiedenen Muskelfaserntypen nicht bei jedem Muskel gleich, sondern kann erheblich von Muskelgruppe zu Muskelgruppe differieren.

Muskelfaserverteilung und Bodybuilding

Im überwiegenden Teil der Bevölkerung finden sich etwa gleich grosse Prozentsätze an schnellen und an langsamen Muskelfasern. Im Einzelfall kann die Verteilung jedoch 90:10 oder 10:90 betragen. Die schnellen Fasern sind schon ohne ein Training um ca. 10-15% grösser als die langsamen Muskelfasern. Daher ist es für Bodybuilder von Vorteil, wenn sie eine grosse Anzahl an FT- Fasern besitzen, zumal diese die grösste Fähigkeit zur Hypertrphie haben. Dies muss aber nicht bedeuteten, dass ein Bodybuilder mit überwiegend langsamen Muskelfasern nicht auch beträchtliches Wachstum erziehlen kann, da die Fähigkeit zum Dickenwachstum jedem Muskelfasertyp gegeben ist. Um im Bodybuilding das grösstmögliche Wachstum zu erzielen, müssen die verschiedenen Muskelfasertypen auf unterschiedliche Weise trainiert werden.

Das Training der Verschiedenen Muskelfasertypen

Im Bodybuilding- und Fitnesstraining unterscheidet man für gewöhnlich zwischen Kraftausdauertraining, Hypertrophietraining und Maximalkrafttraining. Jede dieser drei Trainingsarten ist dazu geeignet, verschiedene Arten der Muskelfasertypen zu beanspruchen. Im Kraftausdauertraining werden vorrangig die Muskelfasern des Typs I und Typ IIc trainiert, wogegen bei einem Maximalkrafttraining in erster Linie die Muskelfasern des Typs IIb beansprucht werden. Obwohl bei einem Hypertrophietraining im Bereich von 8-12 Wiederholungen die grössten Zuwächse in bezug auf das Muskelwachstum erzielt werden, ist auch ein Kraftausdauer- und Maximalkrafttraining notwendig um alle Muskelfasern optimal zu entwickeln. Es stellt sich die Frage, wie dieses Ziel im Verlauf des Trainingsprozesses am besten verwirklicht werden soll. Dazu bieten sich zwei verschiedene Vorgehensweisen an: Entweder man versucht alle Muskelfasern in einem Training zu beanspruchen, oder man trainiert während einer bestimmten Zeitperiode vorrangig mit einer Methode. Wenn alle Methoden in einer Trainingseinheit zum Einsatz kommen sollen, so wird zuerst ein Maximalkrafttraining im Bereich von 5-8 Wiederholungen durchgeführt, um die schnellsten Typ IIb Muskelfasern zu beanspruchen. Danach folgen ein paar Sätze mit 10-12 Wiederholungen. Abgeschlossen wird das Training für eine Muskelgruppe mit zwei oder drei Sätzen zu 15-25 Weiderholungen, um auch die langsameren Muskelfasern ausgiebig zu belasten. In der Praxis bringt dieses System über einen gewissen Zeitraum Fortschritte; es hat sich aber als Vorteil herausgestellt, wenn die jeweilige Beanspruchungsform in einer bestimmten Periode vorrangig trainiert wird, um anschliessend auf eine andere Methode überzuwechseln.

Kann das Aussehen eines Muskels verändert werden?

Wenn es um Muskeln und Muskelfasern geht, taucht häufig auch die Frage auf, ob sich das optische Aussehen eines Muskels durch entsprechende Übungsauswahl verändern lässt. So wird beispielsweise beim Bizepstraining oft gesagt, dass Langhantelcurls gut für die Massenentwicklung sind, Konzentrationscurls dagegen eher die Höhe des Bizeps steigern. Die Wahrheit ist, dass die endgültige Form eines Muskels ebenso wie die Muskelfaserverteilung genetisch festgelegt ist. Es ist zwar wahr, dass sich das Aussehen eines Muskels durch Training verändert, aber niemand kann durch entsprechende Übungsauswahl die vorgegebene Form eines Muskels verändern. Der Grund dafür ist, dass sich bei einer Bewegung entweder die gesammte Muskelfaser anspannt oder nicht, daher ist es beispielsweise unmöglich, nur den vorderen Teil des Bizeps oder nur die inneren Anteile der Brustmuskulatur zu entwickeln. Manche Athleten werden jetzt entgegnen, dass sie sehr wohl beim Bankdrücken mit breitem Griff mehr die äusseren und beim Bankdrücken mit engem Griff mehr die inneren Brustmuskeln spüren. Der Grund dafür ist jedoch nicht eine unterschiedliche Beanspruchungen der Brustmuskulatur, sondern bei einem breiten Griff wird die Brustmuskulatur am unteren Punkt der Bewegung in eine stärkere Dehnstellung gebracht, die letztendlich für das verstärkte Spannungsgefühl in den äusseren Bereichen der Brustmuskulatur verantwortlich ist. Damit soll nicht gesagt werden, dass nur eine Übung notwendig ist um einen Muskel komplett zu entwickeln, denn es ist bei den meisten mehrköpfigen Muskeln sehr wohl möglich, einen oder mehrere dieser Muskelköpfe verstärkt zu beanspruchen. Als Beispiel hierfür kann das Trizepsdrücken hinter dem Kopf genannt werden. Bei dieser Übung befindet sich der lange Kopf des Trizeps in einer verstärkten Vordehnung und wird daher stärker belastet als bei gewöhnlichen Push-Downs am Kabelzug. Allerdings ist es wiederrum nicht möglich, einzelne Abschnitte dieses Muskelkopfes besonders zu beanspruchen. Beim Bizeps wiederum fällt es sehr schwer einen der zwei Muskelbäuche mehr als den anderen zu beanspruchen, denn die Muskelursprünge liegen anatomisch sehr nah beieinander. Aber auch bei unterschiedlicher Betonung der verschiedenen Muskelköpfe darf man sich davon keine Wunder versprechen. Versuchen Sie im Training Ihre unterschiedlichen Muskelfasertypen und die jeweiligen Muskeln mit verschiedenen Wiederholungsbereich und die Übungen, um Ihren Muskeln stets einen neuen Reiz zu bieten. Denken Sie daran, selbst wenn Sie nicht die optimale Muskelfaserzusammensetzung und Muskelformen für Bodybuilding haben, eine Leistungsverbesserung können auch Sie erziehlen. Wie weit Sie mit Ihrer körperlichen Entwicklung verstossen werden, können Sie erst sagen, wenn Sie es probiert haben.




Deshalb, Body-Life empfiehlt Ihnen auf der ILB-Methode aufzubauen. Für die ersten paar Jahre (bei Neubeginn mit Training) macht mit dieser Methode jede Person Fortschritte, ob Frau oder Mann, ob 15 Jahre oder 80 Jahre alt, sofern auch die Ernährung einigermassen korrekt ist, hilfreiche Informationen dazu finden Sie auf dieser Seite.


Mehr Fragen zum Muskelaufbau? - Hier finden Sie viele Antworten Body-Life GmbH

Benötigen Sie Unterstützung?